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Stellenwert der Naturheilverfahren bei der Behandlung der Fibromyalgie PDF Drucken E-Mail
Oktober 2007


Hufeland - Klink Bad Ems 

 

Thema: Stellenwert der Naturheilverfahren bei der Behandlung der Fibromyalgie


Am 13.10.2004 fand in din der Hufeland-Klinik neue, seriöse Behandlungsmöglichkeiten, die mit der klassischen Schulmedizin einhergehen. Mit zum Prinzip der Naturheilbehandlung der Hufeland-Klinik gehört, „Hilfe zur Selbsthilfe“ zu leisten und die Patienten darin zu bestärken. Das ganzheitliche Verer Hufeland-Klinik in Bad Ems ein Fibromyalgie-Tag statt, der unter dem Motto „Stellenwert der Naturheilverfahren bei der Behandlung der Fibromyalgie stand. Die FLD e.V. hatte hier die Gelegenheit, sich durch die Teilnahme von Mitgliedern aus den Selbsthilfegruppen umfassend über das Thema zu informieren und spricht dem Initiator der Veranstaltung, Chefarzt Dr. Brenke sowie allen beteiligten Ärzten einen besonderen Dank für die überaus gelungene Veranstaltung aus.

Unter der Leitung von Priv.-Doz. Dr. med. Brenke (Chefarzt) arbeitet die Hufeland-Klinik in Bad Ems mit der Maxime „So viel Schulmedizin wie nötig, so viel Naturheilverfahren wie möglich!“ und trägt damit einer sich mittlerweile durchsetzenden Erkenntnis Rechnung, dass die Schulmedizin im Zusammenwirken mit Naturheilverfahren sehr viel erfolgreicher ist. Das Behandlungskonzept der Hufeland-Klinik ist darauf ausgerichtet, Körper, Geist und Seele gleichermaßen zu umfassen, um das verfolgte Ziel, „gesund machende“ Prozesse im Organismus anzustoßen, zu erreichen. Die Patienten findenständnis vom Menschen hat dabei die oberste Priorität. In der Hufeland-Klinik wohnen die Patienten in komfortablen Einzelzimmern mit hypoallergener Ausstattung, Balkon, Telefon, Fernseher, eigener Dusche und WC. Als Ergänzung zum Gesundheitsprogramm bietet die Klinik ein großes Schwimm- und Bewegungsbad mit konstanten 32°C, eine Diätlehrküche, einen Kraftraum und eine Sauna an. Der Marktführer im Clinic Catering Bereich sorgt für eine exellente Verpflegung der Patienten, natürlich unter Berücksichtigung der jeweiligen Diätpläne. Einen großen Vorteil stellt die zur Zeit modernste Lichtkabine für die Bestrahlung von Hautpatienten dar, die besonders bei der Linderung von Schuppenflechte große Erfolge erzielt.

Die Kostenträger für die Hufeland-Klinik sind die Krankenkassen. Prinzipiell können Hausärzte ihre Patienten direkt in die Hufeland-Klinik einweisen. Eine Kostenübernahme sollte jedoch grundsätzlich mit der Krankenkasse eines Patienten vorher geklärt sein.

Bad Ems liegt zwischen den Bergen von Westerwald und Taunus und ist einer der ältesten Kurorte Deutschlands. Bekannt ist der Ort für sein Thermalwasser. Das milde Klima und die abwechslungsreiche Landschaft kennzeichnen die ideale Lage für Entspannung und Erholung.

Eine Reise, die ist lustig – eine Reise, die ist schön..........

...unter anderem auch unter diesem Aspekt hatten 21 Mitglieder der Selbsthilfegruppen Schmallenberg und Marsberg sich entschlossen, an dem Fibromyalgie-Tag in der Hufeland-Klinik teilzunehmen. Die Organisation hierfür übernahm überwiegend Frau Jäger, Gruppenleiterin der Selbsthilfegruppe Schmallenberg der FLD e.V. In vielen Gesprächen mit Betroffenen aus den Gruppen Schmallenberg, Marsberg und Umgebung warb sie dafür, an dieser erfolgversprechenden Veranstaltung teilzunehmen. Letztendlich hatte sie erreicht, dass über 30 Personen ihren Willen zur Teilnahme bekundeten. Um den Mitgliedern der Teilnehmergruppe eine möglichst angenehme Hin- und Rückreise nach Bad Ems zu gewährleisten, mietete Frau Jäger einen bequemen Reisebus an. Damit die Gruppenkassen nicht allzu stark finanziell mit den hiermit verbundenen Kosten belastet wurden, stellte Frau Jäger entsprechende Förder-Anträge bei der Techniker-Krankenkasse, der DAK sowie bei der Barmer Ersatzkasse. Am schnellsten reagierte hierauf die DAK – allerdings be-dauerlicherweise mit einer Ablehnung. Die Techniker-Krankenkasse überwies bereitwillig 75,--Euro, wofür wir ihr alle sehr dankbar sind. Von der BEK stand bis zur Drucklegung dieser Ausgabe der Bescheid noch aus. Unabhängig davon erreichte Frau Luckey, Gruppenleiterin der Selbsthilfegruppe Marsberg, dass die Stadt Marsberg 100,--Euro für dieses Projekt spendete. Auch hierfür möchten wir uns bei der Stadt Marsberg herzlich bedanken. Ein kleiner Wermutstropfen war dann doch die Tatsache, dass bis zum Reisetermin, zum Teil auch noch sehr kurzfristig, aus den unterschiedlichsten Gründen einige Mitglieder ihre Teilnahme absagen mussten, so dass am Ende doch nur 21 Teilnehmer die Reise antraten. Um ca. 7 Uhr morgens holte der Bus die ersten Gäste aus Marsberg, danach aus Meschede und zuletzt aus Schmallenberg ab. Das Reisewetter konnte nicht schöner sein, es schien die Sonne und die Stimmung an Bord war sehr gut. Nach einer zwischendurch eingelegten ca. halbstündigen Kaffeepause erreichte die Reisegruppe die Hufeland-Klinik in Bad Ems nach einer fünfeinhalbstündiger Fahrt ab Marsberg um 12.20 Uhr. An der Rezeption der Klinik wurde die Gruppe persönlich von Dr. med. Brenke sehr freundlich in Empfang genommen. Nach der Begrüßung sprach er als Einleitung kurz ein paar Sätze über Fibromyalgie. Im Anschluss daran führte Dr. med. Brenke die Teilnehmer zum Mittagessen in den Speisesaal. Hier konnten die Gäste zwischen einer normalen Kost und Naturkost wählen. Es gab vorab eine Suppe, danach folgten Hauptgericht und Nachtisch. Alle Gäste waren von beiden Varianten des Essens überaus begeistert und des Lobes voll. Nach dem Mittagessen hielt Dr. Brenke seinen Vortrag über „Fibromyalgie – unter Gesichtspunkten naturheilkundlicher Therapien“. Zwischendurch gab er seinen Zuhörern immer die Gelegenheit, Fragen zu stellen, die er dann bereitwillig beantwortete. Mittlerweile hatten sich eine Menge weiterer Zuhörer aus anderen Regionen im Vortragsraum versammelt, so dass dieser voll war. Nach seinem Vortrag stellte Dr. Brenke seine Frau vor, die ebenfalls als Ärztin (Dermatologin, Allergologie) in der Hufeland-Klinik tätig ist. Frau Priv.Doz. Dr. med. Angelika Brenke referierte über das Thema „Hyperthermiebehandlung“. Über psychosomatische Ansätze, wie mögliche Ursachen, bei der Fibromyalgie referierte der Psychologe Fred Metternich. Hierbei konnte man deutlich spüren, dass viele Zuhörer sehr beeindruckt von den Ausführungen waren und sich gedanklich sehr damit auseinandersetzten. Nachdem der Facharzt für Physikalische Medizin, Rolf Brüggemann, zum Thema Schmerztherapie interessante Aspekte vorgetragen hatte, kam die Diplom-Oecotrophologin Elke Radermacher zum Thema Ernährungstherapie zu Wort. Zuletzt sprach die Oberärztin Frau  Ulrike Schröder (Internistin) über die Colonhydrotherapie. Bei der anschließenden Kaffeepause, bei der auch alle referierenden Ärzte anwesend waren, konnten die Zuhörer sich etwas entspannen und trotzdem in einer Diskussionsrunde weitere Fragen an die Ärzte stellen. Zuletzt wurden alle Gäste in zwei Gruppen durch die Klinik geführt, bei der sie die vielfältigen Angebote der Klinik besichtigen konnten und ihnen alle Therapieformen erklärt wurden. Nach einem langen und strapaziösen Tag endete die Veranstaltung gegen ca. 18 Uhr. Die Klinik, insbesondere alle Ärzte, hinterließen bei allen Gästen einen sehr positiven Eindruck, so dass niemand es bereute, die Strapazen auf sich genommen zu haben.(rk)

Erschienen in der 3. Ausgabe 2004 von "Fibromyalgie-aktuell"

M E D I C A 2004

36.  WELTFORUM  DER  MEDIZIN

Internationale Fachmesse mit Kongress


Wie jedes Jahr, fand vom 24. bis 27. November 2004 die internationale Fachmesse für Medizin – MEDICA 2004 -  in den Messehallen in Düsseldorf statt. Wegen der internationalen Bedeutung dieser Messe und die sich daraus ergebende hohe Besucherzahl hat sich die Fibromyalgie-Liga Deutschland e.V. auch im Jahr 2004 dafür entschieden, an dieser Fachausstellung teilzunehmen. Im Rahmen einer Sonderschau für Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfegruppen stellte die FLD e.V. ihre Arbeit an vier Tagen auf einem Messestand im ersten Obergeschoss der Halle 7 vor. Vorab musste hierfür eine tägliche Standbesetzung in der Zeit von morgens 9.00 Uhr bis abends 18.30 Uhr sichergestellt werden. Lediglich am letzten Tag endete die Ausstellung bereits um 17.00 Uhr. Für diese nicht gerade leichte Aufgabe stellten sich Frau Rüllenrath, Frau Galic, Herr Jußen und Herr Kerschgens zur Verfügung. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Herr Knevels nur am ersten Tag der Messe anwesend sein.

An den vier Tagen wurde der Stand der FLD e.V. von mehr als 150 Therapeuten, Ärzten, Fibromyalgie-Patienten und Angehörige von FM-Patienten besucht. Es stellte sich wieder einmal klar heraus, wie groß der Informationsbedarf rund um das Thema Fibromyalgie und Hilfe zur Selbsthilfe in allen Bevölkerungsschichten ist. In zum Teil längeren Beratungsgesprächen konnte vielen direkt Betroffenen und den Angehörigen von FM-Patienten entsprechende Wege aufgezeigt werden, die hilfreich zur Lösung ihrer angesprochenen Probleme sind. Das in diesem Zusammenhang bereitgestellte Informationsmaterial der FLD e.V. fand zahlreiche dankbare Abnehmer. Mit einem großen Teil der interessierten Therapeuten und Ärzte wurden viele äußerst informative Gespräche geführt und weitergehende Kontakte vereinbart. Einige Ärzte bekundeten auch ihr Interesse daran, in dem von der FLD e.V. gegründeten Ärztezirkel mitzuarbeiten. Hier ist vorgesehen, das 2. Ärztetreffen zum Thema Fibromylagie im April 2005 zu veranstalten. Die Vorbereitungen hierzu laufen bereits.

Viele Therapeuten erkundigten sich nach zusätzlichen Schulungsmöglichkeiten in Bezug auf Fibromyalgie und zeigten großes Interesse daran. Hier konnten wir die Therapeuten darüber informieren, dass die FLD e.V. mit entsprechenden Planungen befasst ist und im Herbst 2005 ein erstes Angebot für eine Therapeuten-Schulung machen wird.

Die Teilnahme an die MEDICA 2004 war für die weitere Arbeit der FLD e.V. ein sehr großer Erfolg und bestätigte unser Engagement für diese Messe. Gleichwohl hätte der Erfolg sicherlich noch größer sein können, wenn die Selbsthilfeorganisationen nicht von der Messegesellschaft an einer doch recht abgelegenen Stelle platziert worden wären. Auch fehlten entsprechende Hinweisschilder zu den Selbsthilfeverbänden, so dass uns von vielen Besuchern berichtet wurde, unter welchen großen Umständen sie uns suchen mussten. Um die Situation auf der nächsten MEDICA zu verbessern, wurde von allen anwesenden Selbsthilfeorganisationen ein entsprechender Beschwerdebrief unterschrieben und an die Messeleitung geschickt. Trotzdem wird die FLD e.V. auch in diesem Jahr wieder auf der MEDICA 2005 präsent sein und hoffen, dass den Selbsthilfeorganisationen ein besserer Platz zugewiesen wird mit entsprechenden Hinweisschildern für Besucher.

Zum Schluss möchten wir uns nochmals bei allen bedanken, die sich an den vier Tagen als Standbesetzung zur Verfügung gestellt haben. (D.Rüllenrath)

Erschienen in der 1. Ausgabe 2005 von "Fibromyalgie-aktuell"

1.    Fibromyalgie – Informationstag


in 41334 Nettetal


(Organisation und Leitung: Fibromyalgie-Liga Deutschland e.V.)


Am 07. November 2004 fand zum ersten Mal ein Fibromyalgie-Informationstag in Nettetal-Hinsbeck statt. Das Thema lautete: Fibromyalgie und Schmerzbewältigung.

Frau Brigitte Lemmen – ein Mitglied der FLD e.V. – Selbsthilfegruppe Nettetal war Anfang des Jahres 2004 auf die Idee gekommen, einen solchen Informationstag zu veranstalten, nachdem sie von der Eröffnung eines Forums für Gesundheit in Nettetal gehört hatte und dort gewesen war. Hier erfuhr sie dann, dass das Forum für Gesundheit u.a. auch Selbsthilfegruppen kostengünstig Veranstaltungsräume zur Verfügung stellt.

Sie stellte die Idee für einen Fibromyalgie-Informationstag in Nettetal ihrer  Selbsthilfegruppe vor und er hielt aus den Reihen der Teilnehmer eine breite Zustimmung.

Sofort danach ging es in Zusammenarbeit mit der FLD e.V. ans Planen und Organisieren. Es wurde eine entsprechende Arbeitsgemeinschaft gegründet, die sich regelmäßig traf, um zu planen und organisatorische Fragen zu klären. Die Vorbereitungen umfassten den Entwurf und Druck eines Ankündigungs-Plakates sowie Flyer zur Auslage in Arztpraxen, Kliniken und Apotheken, Erstellung von Informationsmaterialien über Fibromyalgie, Besorgung weiterer Materialien von der Pharmazeutischen Industrie, Einladung von Referenten, Pressemitteilungen, Festlegung von begleitenden Ausstellungsständen aus dem Gesundheitsbereich, Bewirtung der Besucher etc. Zur Klärung all diese Fragen traf sich die Arbeitsgemeinschaft bis zum Veranstaltungstermin an drei Tagen. Schließlich stand das Veranstaltungsprogramm fest. Der Fibromyalgie-Informationstag begann um 10.00 Uhr mit der Begrüßung durch ein Vorstandsmitglied der FLD e.V. Um 10.15 Uhr begann Frau Dr. med. Charlotte Denks (Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapeutin) mit ihrem Vortrag zum Thema Schmerz und Schmerbewältigung, der bei den Besuchern große Beachtung fand. Um 11.30 Uhr hielt Dr. med. Peter Grentenkort (Chefarzt und Anästhesist im Allgemeinen Krankenhaus Viersen) seinen hervorragenden Vortrag über sein Spezialgebiet Schmerztherapie. In leicht verständlicher Form stellte er den Zuhörern die Grundlagen der modernen Schmerztherapie vor. Der bei vielen unseren Mitgliedern bereits bekannte Physiotherapeut und Experte für Physiotherapie bei Fibromyalgie Peter Reijnders (Inhaber eines großen Gesundheitszentrums in Nettetal) stellte in einem anschließenden Vortrag verschiedene Behandlungsmöglichkeiten für Fibromyalgie-Betroffene vor. Durch das gesamte Programm führte der Orthopäde Claus-Bernd Reinke in lockerer Atmosphäre. Er moderierte auch die folgenden Fragestunden, die von den Besuchern intensiv genutzt wurden. Während der Pausen konnten sich die Besucher an einigen Ständen über verschiedene Hilfsmittel für physikalische Therapien, Bücher über FM, über das Forum und die FLD e.V. informieren und einen kleinen Imbiss zu sich nehmen. Die Räume waren für ca. 80 Besucher ausgelegt, gekommen sind jedoch mehr als 150 Gäste.  Sehr viele Besucher sagten nachher, dass sie den Tag genossen haben und sehr gut informiert worden sind. (Wer Tipps und Unterstützung für die Veranstaltung eines FM-Infotages braucht, kann sich an die FLD e.V., Frau Rüllenrath, wenden.)

Erschienen in der 3. Ausgabe 2004 von "Fibromyalgie-aktuell"
   
Letzte Aktualisierung ( November 2007 )
 
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